Killarney ist ein Touristenzentrum in Irland, bekannt für seine Naturlandschaft: die Seen und das Gebirge der MacGillycuddy's Reeks sowie die Route des Ring of Kerry.
Killarney ist eine kleine Stadt in der Grafschaft Kerry, die ganz vom Tourismus lebt: Fast jede Route durch den Südwesten Irlands beginnt hier, darunter der berühmte Ring of Kerry. Die Stadt selbst ist kompakt, eignet sich aber hervorragend als Basis für eine oder zwei Übernachtungen, mit leichtem Zugang zu Seen, Bergen und Halbinseln am Ozean.
Die eigentliche Attraktion von Killarney ist nicht die Stadt, sondern ihre Umgebung. Zwei Tage lassen sich ganz natürlich aufteilen: ein Tag im Nationalpark vor der Haustür, ein Tag für einen größeren Ausflug — den Ring of Kerry oder die Dingle-Halbinsel.
Der Ring of Kerry — eine Rundstrecke von rund 179 km um die Iveragh-Halbinsel. Ein wichtiges Detail: Reisebusse fahren gegen den Uhrzeigersinn; wer mit dem eigenen Auto im Uhrzeigersinn fährt, sitzt daher auf den engen Abschnitten nicht hinter ihnen fest. Planen Sie für die ganze Runde mit Stopps einen vollen Tag ein.
Dingle — die benachbarte Halbinsel, die viele Besucher sogar lohnender finden als den Ring of Kerry: weniger Reisebusse, dramatische Küste (Slea Head Drive) und der Ort Dingle selbst mit seinen Pubs und Livemusik. Eine gute Wahl für den zweiten Tag, wenn der Ring of Kerry zu touristisch erscheint.
Skellig Michael — eine Insel mit einem Kloster aus dem 6. Jahrhundert (UNESCO-Welterbe, Drehort von Star Wars). Landungen sind nur in der Saison und bei ruhigem Wetter möglich; Boote werden lange im Voraus gebucht und wegen Seegang häufig gestrichen. Betrachten Sie sie als Bonus und nicht als festen Punkt Ihrer Reiseroute.
Auf den meisten Routen wird die Stadt vom Flughafen Kerry (Farranfore), vom Flughafen Cork oder vom Flughafen Shannon aus angefahren, mit Weiterreise per Bahn oder Bus. Killarney hat einen Bahnhof mit Direktverbindungen ab Dublin und Cork; Busse von Bus Éireann verbinden es mit den umliegenden Orten.
Der wichtigste Rat: Ein Mietwagen ist für den Ring of Kerry und Dingle mit Abstand die beste Option. Ohne ihn sind Sie an die Fahrpläne der Touristenbusse gebunden. Das Stadtzentrum ist kompakt — zu Fuß in 15 Minuten zu durchqueren. Im Park nutzen Sie ein Fahrrad (es gibt viele Verleihstellen) oder eine Pferdekutsche.
Übernachten Sie im Zentrum von Killarney — fast alle Unterkünfte, Pubs und Abfahrtsorte der Touren sind zu Fuß erreichbar. Zwei Nächte genügen für ein volles Programm: ein Tag an den Seen und im Park, ein Tag auf der großen Runde. Wer sowohl den Ring of Kerry als auch Dingle und dazu eine Chance auf Skellig sehen möchte, sollte eine dritte Nacht einplanen.
Die beste Zeit ist Mai bis September, wenn die Bootsfahrten nach Skellig verkehren und die Tage lang sind. Hauptsaison ist Juli–August: Die Unterkünfte kosten mehr, und der Ring of Kerry ist überlaufen. Mai–Juni und September bieten ein ausgewogenes Verhältnis von Wetter und Besucherandrang. Regen ist in jeder Jahreszeit möglich; eine wasserdichte Jacke ist ganzjährig unverzichtbar.
Das Essen ist irisch: Eintopf (Irish Stew), Shepherd's Pie, Meeresfrüchte (Krabben und Hummer aus der Gegend um Dingle), Sodabrot und Braunbrot. Ein Mittagessen im Pub kommt spürbar günstiger als ein Abendessen im Restaurant; ein Pint Guinness kostet so viel, wie man es überall in Irland erwartet.
So halten Sie die Kosten niedrig:
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