Die größte Stadt im Nordwesten Irans: aserbaidschanischsprachig, auf 1.350 Metern gelegen, mit dem größten überdachten Basar der Welt, der gefliesten Blauen Moschee und dem Höhlendorf Kandovan in 60 km Entfernung.
Tabriz ist das Verwaltungszentrum der Provinz Ost-Aserbaidschan und mit rund eineinhalb Millionen Einwohnern die größte Stadt im Nordwesten Irans. Sie liegt auf etwa 1.350 Metern Höhe. Von hier führen Routen durch das iranische Aserbaidschan und weiter zur türkischen Grenze; der Grenzübergang Bazargan ist rund 300 km entfernt. Die Stadt ist türkischsprachig: Auf den Straßen hören Sie Aserbaidschanisch, und das zeigt sich auch im Essen, in der Musik und im lebhaften Treiben des Basars.
Die Küche ist aserbaidschanisch geprägt: Tabriz-Kufta, ein besonders großer gefüllter Fleischklops, kräftige Ash-Suppen und Dizi. Tabriz ist für Süßigkeiten wie Nougat und Qurabiya sowie für seine Teppiche bekannt. Wichtig für die Reiseplanung: Ausländische Bankkarten funktionieren im Iran nicht; Sie brauchen überall Bargeld. Tauschen Sie US-Dollar oder Euro vorher um. In Tabriz geht das in Wechselstuben und im Basar. Bei der Ankunft ist eine lokale Touristenkarte praktisch, die Sie mit Bargeld aufladen können.
Der Flughafen Tabriz (TBZ) wird von Inlandsflügen und einigen Regionalverbindungen angeflogen. Nach Teheran fährt eine Bahn, auch über Nacht. Das Zentrum ist kompakt; für Fahrten zwischen den Sehenswürdigkeiten sind herangewinkte Taxis oder lokale Apps am einfachsten. Tabriz ist ein sinnvoller Ausgangspunkt für das Kloster Sankt Stephanos und den Urmia-See.
Das Klima ist stark kontinental: Die Winter sind schneereich und frostig, die Sommer trocken und heiß. Am angenehmsten ist es von Ende April bis Juni sowie von September bis Oktober; dann sind die Tage warm und die Abende kühl.
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