Barbados

Sicherheit: Barbados

Eine Bewertung aus vier unabhängigen Indizes, dazu Betrugsmaschen, Gesetze und was zu tun ist, wenn etwas passiert

6.5/10
Mittel

Bewertung aus den Indizes unten berechnet

Indizes geprüft am 10.08.2026

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Das solltest du vor dem Abflug speichern

NotrufnummernPolizei 211 · Rettungsdienst 511

Die allgemeine Lage

Das Gesamtbild: Barbados gehört zu den ruhigsten Inseln der Karibik. Straßenkriminalität ist selten, und Besucher werden herzlich empfangen statt bedrängt.

Die Atlantikküste: rund um Bathsheba und entlang der gesamten Ostküste sind Strömungen und Brandung gefährlich. Baden ist dort selbst für starke Schwimmer riskant, man sollte sich auf Strandspaziergänge beschränken.

Sonne: die tropische Sonne verbrennt schnell, besonders auf dem Wasser und in den ersten Tagen. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, ein Hut und reichlich Wasser sind das Minimum für jeden Ausflug.

Tarnmuster: das Tragen von Kleidung oder Accessoires mit Tarnmuster ist Zivilisten auf Barbados verboten, und die Regel gilt auch für Touristen. Die Sachen können beschlagnahmt und ein Bußgeld verhängt werden, deshalb dieses Muster zu Hause lassen.

Nachts: das Zentrum von Bridgetown leert sich, sobald die Geschäfte schließen, und ist kein Ort für einsame Spaziergänge. An der Südküste ist bis spät etwas los, doch auch dort ist ein Taxi besser als der Fußweg über eine unbeleuchtete Straße.

Am Strand: Taschen und Elektronik beim Schwimmen nicht unbeaufsichtigt lassen. Gelegenheitsdiebstähle kommen an den belebteren Abschnitten vor, besonders in der Hochsaison.

Hurrikane: die offizielle Saison dauert von Juni bis November und erreicht ihren Höhepunkt im Spätsommer und im September. Wer dann reist, sollte die Vorhersagen verfolgen und eine Versicherung abschließen, die Stornierungen abdeckt.

Wie Touristen betrogen werden

Barbados gehört zu den wohlhabendsten und am besten organisierten Inseln der Karibik. Gewaltverbrechen gegen Touristen sind begrenzt.

Bridgetown. Taschendiebe an Kreuzfahrttagen und Diebstähle an Stränden. Das Zentrum leert sich abends, sobald die Geschäfte schließen.

Strandverkäufer. Zöpfe flechten, Ausflüge, Sonnenliegen-Verleih. Beharrlich, aber nicht aggressiv.

Taxis. Keine Taxameter; die Tarife sind reguliert und veröffentlicht. Vor dem Einsteigen den Preis klären und auch die Währung: Landeswährung oder US-Dollar.

Mietwagen. Eine lokale Fahrerlaubnis ist erforderlich, die der Vermieter gegen eine kleine Gebühr ausstellt. Es herrscht Linksverkehr, und die Straßen sind eng.

Währung. Der Barbados-Dollar ist im Verhältnis zwei zu eins an den US-Dollar gekoppelt. US-Dollar werden überall akzeptiert, das Wechselgeld gibt es in Landeswährung.

Strände. Alle Strände auf Barbados sind per Gesetz öffentlich, auch vor teuren Hotels. Eintritt dafür zu verlangen ist rechtswidrig.

Wofür es Strafen oder Haft gibt

Tarnmuster sind verboten. Eine Besonderheit von Barbados und mehreren karibischen Ländern: Kleidung mit Tarnmuster ist für Zivilisten verboten, Kinderartikel und Accessoires eingeschlossen. Sie wird beim Zoll beschlagnahmt, und ein Bußgeld ist möglich. Fast kein Besucher weiß das.

Drogen. Das Gesetz ist streng, und der Flughafen wird kontrolliert. Cannabis für den religiösen Gebrauch der Rastafari ist gesondert geregelt, für Touristen aber illegal.

Waffen und Munition. Schon die Einfuhr einer einzigen Patrone ist eine Straftat.

Drohnen. Eine Genehmigung ist erforderlich.

Linksverkehr. Die Straßen sind eng, und Kreisverkehre gibt es überall.

Meerestiere. Das Sammeln von Korallen und Muscheln ist eingeschränkt, und Schildkröten sind geschützt.

Hurrikane. Die Saison dauert von Juni bis November. Barbados liegt östlich der Hauptzugbahn, doch Treffer kommen vor.

Gesundheit: Impfungen, Medikamente, Versorgung

Impfungen. Keine ist Pflicht; bei Einreise aus Endemiegebieten in Südamerika und Afrika wird ein Gelbfieber-Impfnachweis verlangt.

Dengue, Chikungunya und Zika. Vorhanden, mit Ausbrüchen. Mückenschutzmittel ist nötig.

Wasser. Das Leitungswasser auf Barbados hat eine ausgezeichnete Qualität; die Insel ist bekannt für ihr artesisches, durch Korallenkalkstein gefiltertes Wasser. Man kann es überall trinken.

Das Meer. Die West- und die Südküste sind ruhig; die Ostseite (Atlantik) hat schwere Brandung und starke Strömungen. In Bathsheba badet niemand, die Leute kommen, um den Surfern zuzusehen.

Seeigel und Manchinelbaum. Der giftige Manchinelbaum wächst an manchen Stränden: nicht bei Regen darunter unterstellen, und seine Frucht ist tödlich giftig. Er ist meist mit roter Farbe markiert.

Sonne. Tropische UV-Strahlung.

Gesundheitsversorgung. Das Queen Elizabeth Hospital und private Kliniken haben einen ordentlichen Standard. Eine Überdruckkammer ist vorhanden. Eine Versicherung ist nötig.

Notrufnummern: 211 Polizei, 511 Rettungsdienst.

Polizei: wie man sich verhält

Barbados schneidet bei Korruption und Stabilität im karibischen Vergleich zu den besseren Ländern.

Polizei. Korrekt, und Englisch ist Amtssprache.

Diebstahl anzeigen. Anzeigen werden aufgenommen, und Bescheinigungen für Versicherer werden ausgestellt.

Was tatsächlich passiert. Diebstähle von Stränden, aus Mietwagen und aus Zimmern ohne Safe. Gewaltverbrechen gegen Touristen sind selten.

Nachts. Die Touristenzonen von St. Lawrence Gap und Holetown sind ruhig. Einige Viertel von Bridgetown meidet man abends besser.

Verkehrspolizei. Geschwindigkeitskontrollen gibt es, und Anschnallpflicht gilt.

Worauf es wirklich ankommt. Die Hauptrisiken auf Barbados sind das Meer an der Ostküste, die Sonne und Tarnkleidung im Koffer. Dies ist einer der ruhigsten Orte der Region.

Notrufnummer ist 211.

Was du noch prüfen solltest

Aktualisiert

Die Bewertung stützt sich auf offene internationale Indizes und Reisehinweise von Außenministerien; Links zu den Primärquellen stehen in den Karten oben. Die Lage ändert sich schneller, als Jahresberichte erscheinen — prüfe vor der Reise die aktuellen Hinweise.