Gonbad-e Alavian in Hamadan

Sehenswürdigkeit·Hamadan·Iran

Gonbad-e Alavian ist das Mausoleum der angesehenen Familie Alavid aus Hamadan. Es entstand im 12. Jahrhundert, gegen Ende der Seldschukenzeit. Das quadratische Backsteingebäude hat fast keine Fenster; die Kuppel, der es seinen Namen verdankt, ist nicht erhalten, sodass das Bauwerk heute oben flach abschließt. Seinen besonderen Wert verdankt es dem Dekor: Fassade und Innenwände sind mit tiefen Schnitzereien aus Alabasterstuck bedeckt. Mehrere Schichten ineinander verschlungener Pflanzenranken, Rosetten und kufischer Inschriften bilden ein Muster, das wie ein Gitter seinen eigenen Schatten wirft. Stuckarbeiten dieser Tiefe und Qualität sind in der seldschukischen Architektur Irans selten. Die Ziegel der Fassade sind so gesetzt, dass das Mauerwerk selbst ein geometrisches Muster bildet; Alabaster füllt nur die vertieften Felder. Im Inneren ist auch die Mihrab vollständig geschnitzt. Unter dem Fußboden liegt eine Krypta mit zwei Gräbern, die über eine schmale Treppe erreichbar ist. Das Gebäude steht abseits des Zentrums zwischen gewöhnlichen Wohnhäusern und wirkt von außen schlicht, bis man direkt vor dem Portal steht.

Von außen wirkt das Gebäude unscheinbar; sehenswert ist vor allem der Innenraum mit seinen Alabasterschnitzereien, die man aus der Nähe betrachten sollte. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Das Mausoleum liegt abseits des Zentrums zwischen gewöhnlichen Gebäuden; am besten orientiert man sich per GPS. Nur Barzahlung.

Adresse
جلالی, Hamedan
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Renat
Hinzugefügt von:Renat

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Aktualisiert