Die Abenteuerhauptstadt der Welt — Bungee-Springen, Skifahren, Mountainbiken und die Fjorde ganz in der Nähe.
Queenstown ist ein Ferienort im Südwesten der Südinsel Neuseelands, der sich am Ufer des gewundenen Lake Wakatipu entlangzieht. Trotz einer bescheidenen ständigen Einwohnerzahl von rund 30.000 hat er sich den Ruf der Abenteuerhauptstadt der Welt erworben: Das kommerzielle Bungee-Springen wurde hier erfunden, und die umliegenden Berge, Flüsse und Fjorde locken das ganze Jahr über Aktivurlauber an.
Die Siedlung wuchs während des Goldrauschs der 1860er Jahre, als Goldsucher in das Tal des Shotover strömten, den man den goldreichsten Fluss der Welt nannte. Der Legende nach sagten die ersten Siedler angesichts der Schönheit der Bucht, der Ort sei „einer Königin würdig“ — daher der Name. Nachdem die Goldfelder erschöpft waren, wandte sich die Stadt dem Tourismus zu, und das entscheidende Jahr war 1988, als der Unternehmer AJ Hackett an der Kawarau Bridge den weltweit ersten kommerziellen Bungee-Sprung eröffnete. Die Extremsportbranche prägt den Charakter von Queenstown seither.
Das Stadtzentrum ist kompakt: eine Uferzone, eine Fußgängerpromenade am Steamer Wharf und enge Straßen voller Cafés und Outdoor-Ausrüstung. Über allem erhebt sich der zerklüftete Grat der Remarkables, dessen Spiegelbild im See zum Wahrzeichen der Region geworden ist.
Im Winter (Juni bis September) wird Queenstown zum führenden Skizentrum Neuseelands. Zwei Skigebiete liegen eine halbe Stunde entfernt: Coronet Peak mit Abfahrten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads und Nachtskilauf und The Remarkables mit breiten Hängen, die sich für Familien und Anfänger eignen. Cardrona und Treble Cone liegen weiter entfernt.
Das Gibbston-Tal, 20 bis 30 Minuten entfernt, ist eine der südlichsten Weinregionen des Planeten, und sein Pinot Noir wird von Kennern in aller Welt geschätzt. Die Küche greift auf frische lokale Erzeugnisse zurück: Lamm aus dem Hochland, Lachs, saisonales Gemüse. Eine lokale Legende für sich ist der wuchtige Fergburger, vor dem sich regelmäßig eine lange Schlange bildet. Der Morgen beginnt mit einem Flat White, der neuseeländischen Variante von Milchkaffee.
Etwa fünf Tage sind die richtige Dauer: genug für die Aktivitäten der Stadt, einen Ausflug nach Glenorchy und Arrowtown, eine Weintour und einen vollen Tag für die Fahrt zum Milford Sound. Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit Auckland, Christchurch und australischen Städten. Die beste Reisezeit hängt von Ihren Zielen ab: Der Sommer (Dezember bis Februar) ist ideal zum Wandern und für Wassersport, der Winter zum Skifahren, und der Herbst bringt die goldenen Farben. Viele Aktivitäten sind nicht billig, buchen Sie daher die beliebten Termine — Sprünge, Kreuzfahrten, Liftpässe — im Voraus.
Aktualisiert