Die nördlichste Stadt der Türkei, auf der schmalen Landenge einer Schwarzmeer-Halbinsel: antike Mauern, ein Gefängnismuseum darin, die fjordartige Hamsilos-Bucht und Fischrestaurants am Hafen.
Sinop ist die nördlichste Stadt der Türkei, aufgereiht auf der schmalen Landenge einer Halbinsel am Schwarzen Meer. Die benachbarte Halbinsel Inceburun trägt den nördlichsten Punkt Anatoliens. Die Stadt ist klein und provinziell ruhig, sie lebt vom Fisch und vom Meer; man kommt wegen der Festung, der stillen Buchten und des Badens an einem Abschnitt der Schwarzmeerküste, der weit weniger überlaufen ist als der Süden.
Die Schwarzmeerküche baut auf Hamsi, der einheimischen Sardelle: gebraten, mit Reis gebacken, zu allem Möglichen hinzugegeben. Die Fischrestaurants am Hafen servieren den Fang des Tages; ein Mittagessen kommt auf etwa 8–15 Euro. Karten werden in der Türkei überall genommen.
Sinop hat einen kleinen Flughafen (SIC), dessen Inlandsverbindungen mal bestehen und mal nicht. Der übliche Weg hierher ist der Bus, entweder an der Küste entlang oder über die Berge aus Ankara. In der Stadt selbst liegt alles in Gehweite – die Landenge ist schmal.
Das Klima ist mild und maritim, feucht, mit Regen zu jeder Jahreszeit. Die Winter sind warm, die Sommer nicht quälend. Die beste Zeit ist von Mai bis September; angenehm baden lässt es sich im Juli und August.
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