Das Museum Mardin befindet sich in einem Herrenhaus von 1895 mit einem kunstvoll bearbeiteten Portikus auf der oberen Terrasse der Altstadt. Früher war es die Residenz des syrisch-katholischen Patriarchats. Das Gebäude selbst ist mindestens so interessant wie die Sammlung. Von der Terrasse vor dem Eingang sehen Sie die tiefer gelegenen Viertel und die Ebene.
Das Museum ist klein; eine Stunde reicht für die Besichtigung. Die Beschriftungen sind auch auf Englisch vorhanden. Die Eintrittskarte ist günstig, mit der türkischen Museumskarte ist der Eintritt frei. Die Fundstücke stammen aus der gesamten Umgebung, einer der archäologisch reichsten Gegenden der Türkei: jungsteinzeitliche Steinidole aus Girnavaz, urartäische Siegel, assyrische Keramik und Münzen von den Seleukiden bis zu den Osmanen.
Ein eigener Saal ist Şahmeran gewidmet, einem Wesen aus mesopotamischen Legenden, halb Frau, halb Schlange. Sie wurde zum Symbol Mardins, und ihre Darstellung begegnet Ihnen hier überall, von Spiegeln bis zu Türgriffen.
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