Imam-Moschee in Isfahan

Tempel·Isfahan·Iran

Die Hauptmoschee Isfahans schließt die Südseite des Naqsch-e Dschahan-Platzes ab. Der Bau begann 1611 unter Schah Abbas I. und wurde unter seinen Nachfolgern vollendet; die Arbeiten dauerten fast zwei Jahrzehnte. Die Baumeister mussten ein kniffliges Problem lösen: Das Portal sollte zum Platz weisen, die Gebetshalle aber nach Mekka. Hinter dem Eingangs-Iwan knickt das Gebäude deshalb um etwa 45 Grad ab; von außen ist dieser Richtungswechsel kaum zu erkennen. Die Fassaden sind vollständig mit Fliesen in der siebenfarbigen Haft-Rang-Technik bedeckt. Diese Technik wurde aus Zeitgründen gewählt, denn ein Mosaik aus einzelnen Steinen hätte bei einer Fläche dieser Größe viel zu lange gedauert. Unter der Hauptkuppel gibt es eine Stelle, an der ein Klatschen mehrfach widerhallt – ein Führer zeigt sie Besuchern meist zuerst. Im Innenhof liegen vier Iwane, zwei Medresen und ein langes Becken für die rituelle Waschung. Vom Platz aus sieht man die Moschee am besten vom Wasser her: Die türkisfarbene Kuppel und die beiden Minarette spiegeln sich fast vollständig im Becken.

Adresse
Omran, Isfahan
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Renat
Hinzugefügt von:Renat

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Aktualisiert