Panglima-Kinta-Moschee

Tempel·Ipoh·Malaysia

Die Panglima-Kinta-Moschee wurde 1898 mit Mitteln von Dato Panglima Kinta Yusof, dem Oberhaupt des Distrikts Kinta, erbaut. Sie gilt als älteste Moschee Ipohs und wird bis heute von der Gemeinde genutzt. Yusof war nicht nur ein traditioneller Würdenträger, sondern auch Mitglied des Staatsrats von Perak. In der Zinnära erhoben die malaiischen Territorialführer Abgaben aus den Minen; der Überlieferung nach ließ Yusof die Moschee zum Gedenken an seine verstorbene Frau errichten.

Der weiße Bau mit blauer Kuppel und zwei hohen Minaretten folgt einem maurisch-mogulischen Stil, den britische Ingenieure in Malaya häufig verwendeten. Auch die Ubudiah-Moschee in Kuala Kangsar und die Jamek-Moschee in Kuala Lumpur sind in diesem Stil erbaut. Die Moschee steht direkt am Kinta-Fluss am Rand der Altstadt, wo Ende des 19. Jahrhunderts das Geld aus den Zinnminen zusammenströmte. Die malaiische Gemeinde siedelte sich an diesem Ufer an, während chinesische Händler und Minenunternehmer das Zentrum prägten.

Das Gebäude wurde mehrfach renoviert und um einen neuen Gebetssaal erweitert, doch seine ursprüngliche Silhouette blieb erhalten. Außerhalb der Gebetszeiten dürfen Besucher hinein, sofern sie die Kleidungsvorschriften einhalten.

Adresse
Jalan Masjid, Ipoh
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Renat
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Aktualisiert