Ein hölzerner Pavillon mitten im Teich am Eingang zum Yuyuan-Garten, der seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Teehaus dient. Kaufleute, die mit Baumwollstoffen handelten, ließen ihn 1784 zunächst als Gildenhaus errichten. 1855 wurde das Gebäude zum Teehaus umgebaut und hat diese Funktion seither behalten.
Zwei Stockwerke mit überdachten Galerien und geschwungenen Dachvorsprüngen ruhen auf Holzpfählen, die im Teichgrund verankert sind. Innen stehen alte Möbel; Tee wird in Gaiwan-Schalen serviert. An den Fenstern im Obergeschoss laden Tische zum Blick über das Wasser ein. Eine Brücke mit neun Biegungen führt zum Pavillon. Der Überlieferung nach können böse Geister nur geradeaus gehen und verlieren sich auf einer solchen Brücke.
Brücke und Teich entstanden zusammen mit dem Handelsviertel. Das Ensemble aus Teich, Zickzackbrücke, Teehaus und dem dahinterliegenden Garteneingang ist eines der meistfotografierten Motive des alten Shanghai. Auch hochrangige Gäste wurden hier empfangen: 1986 trank Königin Elizabeth II. während eines Staatsbesuchs in Shanghai im Huxinting Tee.
Rund um den Teich verlaufen die Galerien des Handelsviertels Yuyuan. Zu keiner Tageszeit ist hier mit Ruhe zu rechnen.
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