Das Museum zeigt Trachten und den Alltag im Südosten Bulgariens. Es ist im Kaufmannshaus Brakalov von 1873 untergebracht, einem der wenigen erhaltenen Beispiele der Architektur der Bulgarischen Wiedergeburt in Burgas. Im Mittelpunkt stehen Trachten verschiedener ethnografischer Gruppen der Region: einheimischer Balkanbewohner sowie von Flüchtlingen aus Ostthrakien und Kleinasien. Schnitt, Stickerei und Kopfbedeckung unterscheiden sich jeweils. Ein eigener Raum ist den Kukeri gewidmet: Masken und Fellkostüme, die bei winterlichen Ritualen böse Geister vertreiben sollen. Kukeri-Umzüge sind in dieser Gegend als lebendige Tradition erhalten und finden weiterhin statt. Zu sehen sind außerdem Werkzeuge des Handwerks, Kupfergefäße, Webstühle und die Einrichtung eines städtischen Wohnhauses aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Museum ist klein; für den Rundgang sollte man etwa eine Stunde einplanen. Es liegt nur einen Straßenblock von der zentralen Fußgängerzone entfernt.
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