Shush

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Beschreibung

Eine ruhige Stadt in Chuzestan, erbaut auf dem antiken Susa, der Hauptstadt Elams und Winterresidenz der achämenidischen Könige: die Apadana des Dareios, eine Burg französischer Archäologen über der Ausgrabungsstätte und das Grab Daniels.

Wiki

Shush ist eine kleine Stadt in der Provinz Chuzestan im Südwesten Irans. Sie entstand auf dem Gelände des antiken Susa, der Hauptstadt Elams und Winterresidenz der achämenidischen Könige. Hier endete die Königsstraße von Sardes, und im Palast von Susa empfing man Gesandte aus dem ganzen Reich. Heute ist Shush eine ruhige Provinzstadt, doch die Ausgrabungen direkt daneben zählen zu den bedeutendsten im Nahen Osten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Sehenswerte Orte

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  • Das antike Susa — ein weitläufiges Ausgrabungsgelände mit den Überresten der Apadana des Dareios, der Akropolis und der Wohnviertel. Seine Schichten reichen Tausende Jahre zurück.
  • Die Burg der französischen Archäologen (Château de Morgan) — eine Backsteinfestung auf dem Hügel über der Ausgrabungsstätte. Die Expedition errichtete sie Ende der 1890er-Jahre, um die Funde zu schützen. Sie prägt bis heute die Silhouette der Stadt.
  • Das Grab des Propheten Daniel — eine Pilgerstätte mit einer markanten gerippten Kuppel in Kegelform.
  • Tschogha Zanbil — eine elamische Zikkurat aus dem 13. Jahrhundert v. Chr., 40 km entfernt. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe und ist eine der wenigen erhaltenen Zikkurats außerhalb Mesopotamiens.

Essen und Geld

Die Küche Chuzestans ist von der arabischen Küche beeinflusst: Falafel, Fisch aus den örtlichen Flüssen und Datteln gehören dazu. Das Klima ist heiß, und das Essen ist würziger als im zentralen Iran. Bargeld ist unverzichtbar — ausländische Karten funktionieren im Land nicht.

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen liegt in Dezful, etwa 35 km entfernt; danach folgt der Flughafen von Ahvaz. Die Eisenbahnstrecke Ahvaz–Andimeshk führt durch die Region. Shush und Tschogha Zanbil lassen sich bequem an einem Tag mit dem Auto besuchen.

Reisezeit

Chuzestan zählt zu den heißesten Regionen Irans; im Sommer steigen die Temperaturen auf über 50 Grad. Reisen Sie nur in der kühlen Jahreszeit von November bis März an. Im Sommer ist ein Spaziergang durch die ungeschützte Ausgrabungsstätte kaum auszuhalten.

Aktualisiert